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Stadtteilzentrum Westkreuz

Träger: Kirchgemeinde Leipzig-Lindenau-Plagwitz

Die Heilandskirche ist ein evangelisch-lutherisches Kirchengebäude im Leipziger Stadtteil Plagwitz. Mit ihrem 86 Meter hohen Kirchturm, dem zweithöchsten Leipzigs, ist sie weithin sichtbar. 1884 beschloss der Gemeinderat von Plagwitz den Bau einer Kirche. Als Architekt beauftragte man den bekannten Architektem Johannes Otzen aus Berlin. Die Kirche wurde am 26. August 1888 geweiht. Bekannte Persönlichkeiten der Stadt Leipzig wie z. B. Ernst Mey (Mey&Edlich), Albert Karl Iseler (Maschinen- und Armaturenfabrik Schumann & Co, jetzt Westwerk Leipzig), Rudolph Sack sowie Hermann Pfabe (Direktor der Leipziger Wollgarnspinnerei) u. a. waren Mitglieder der Gemeinde. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Heilandskirche so stark beschädigt, dass sie einige Zeit nicht genutzt werden konnte. In den 1960er und 70er Jahren nahm das Gewandhausorchester in der Heilandskirche eine Vielzahl an Tonträgern auf, einige davon unter Leitung des renommierten, damaligen Gewandhauskapellmeisters Vaclav Neumann. Die Kirche besitzt zwei Orgeln, eine von Wilhelm Sauer aus Frankfurt/O. (älteste Sauer-Orgel Sachsens) im Jahr 1888 erbaute. Diese ist eine Stiftung des Plagwitzer Fabrikanten Ernst Mey. Die zweite Orgel der Kirche ist ein zweimanualiges mechanisches Instrument und mitteltönig gestimmt aus Holland. Seit Oktober 2023 beherbergt sie das Offene Zentrum WESTKREUZ. Die Heilandskirche ist Teil der Kirchgemeinde Leipzig Lindenau-Plagwitz und es finden dort Gemeinde- und Kulturveranstaltungen statt. Das Westkreuz ist ein Projekt der Ev. Luth. Kirchgemeinde Leipzig-Lindenau-Plagwitz und wird gefördert durch den Freistaat Sachsens.

Stadtteilzentrum Westkreuz

Herr Sandro Standhaft
Anschrift:
Rudolph-Sack Straße 10
04229 Leipzig
Telefon: 03414801939
Internet: [URL]
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